Sonntag, 7. November 2010
Was für ein schönes Gefühl: Du schließt leise, um ihn nicht zu wecken, die Haustür auf. Schleichst auf Seidenstrümpfen ins Bad zum Zähneputzen und Abschminken. Deine Haare, dein Kleid riechen nach Zigarettenrauch, du hast Wein getrunken, hast ein wenig geflirtet und zusammen mit deiner besten Freundin so getan, als wärt ihr unstillbar neugierig auf fremde Küsse. Hast blonde Männer etwas länger angesehen als nötig und gekichert, weil sie dir einen Drink ausgegeben haben. Du hast ein Spiel gespielt, das du nicht verlieren konntest, hast so getan, als seist du auf der Suche, obwohl du deinen Schatz längst gefunden hast. Hast Männer zweideutige Lächeln geschenkt. Hast viele beeindruckt, weil du niemanden beeindrucken musstest. Und dann kommst du nach Hause, an einem späten Abend, an dem vieles möglich gewesen wäre, ziehst deinen Schlafanzug an, der nach Lenor riecht. Gehst barfuß leise ins Schlafzimmer. Kriechst unter deine Bettdecke. Er hat sie für dich aufgeschüttelt. Und dann hältst du den Atem an, um seinen Atem zu hören. Seinen Schlaf-Atem. Regelmäßig und tief. Hin und wieder mit einer sanften Schnarchbeimischung, die um diese Zeit dein Herz so rührt, dass dir Tränen in die Augen steigen im dunklen Zimmer. Und dann raschelst du laut mit der Bettdecke, hustest ein bisschen, und schiebst deinen Fuß rüber auf seine Seite, um ihn heftig, aber gerade noch sanft genug gegen die Wade zu treten, um nachher behaupten zu können, du hättest dich lediglich im Schlaf bewegt. Weil, wenn er dann halbwegs aufwacht, geschieht das Wunderbare: Dann tastet er nach dir, zieht dich an sich, auf seine Seite, in seine Arme, an seine spärlich behaarte Brust, die der schönste Ort der Welt ist, grunzt irgendwas Unverständliches, was nicht zur Sache tut, aber sehr, sehr freundlich klingt, und legt seine Wange in die kleine, stets warme, stets duftende Vertiefung zwischen deinem Hals und deiner Schulter und schläft wieder ein. Und schnarcht ein wenig. Und du fühlst dich zu Hause und geborgen vor allem Übel, getröstet von allem Kummer, befreit von allen Sorgen – wie an den Abenden, als du noch ein Kind warst, deine Mutter an deinem Bett saß und dir „Schneeweißchen und Rosenrot“ vorlas und immer ein kleines Licht anließ, bevor sie dich dem Schlaf überließ und hinunterging in die Küche. Es gibt nichts Besseres als Liebe. Das ist so.
Dienstag, 2. November 2010
sahne tag ! [ 01.11.2010 ]
Als ich auf dem weg zu unserem treffpunkt war, klopfte mir mein herz bis zum hals. meine knie wurden schritt für schritt weicher. ich musste noch wenige minuten warten, welche mir aber wie stunden vorkamen. als er dann kam und wir uns in den armen lagen, genoss ich jede sekunde und seinen wunderbaren duft. seine lockere und witzige art machte es mir leichter ich selbst zu sein und mich zu sammeln. ich liebte seinen humor jetzt schon. wir lachten viel und die stimmung war ausgelassen. nach einiger zeit entfernten wir uns von der menschenmenge und gingen etwas abseit umher. ich balancierte auf der bordsteinkante und während ich viel griff ich nach seiner hand. ich ließ sie auch nicht mehr los. es war ein wundervolles gefühl. ich entführte ihn an einen kleinen bach. dort setzten wir uns auf die brucke, auf welcher wir uns immer näher kamen. es passierte einfach wie von selbst. seine lippen haben süßlich geschmeckt. danach kamen die drei worte wie von selbst über meine lippen. ich liebe dich. :*
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